Satzung

SATZUNG ISLAMISCHE HOCHSCHULGEMEINDE (IHg e.V. )

§ 0l NAME, SITZ, GESCHÄFTSJAHR

§ 02 ZWECK UND AUFGABEN

§ 03 GEMEINNÜTZIGKEIT

§ 04 ORGANE

§ 05 GLIEDERUNG DER IHG

§ 06 EINTRITT VON MITGLIEDERN

§ 07 VERLUST DER MITGLIEDSCHAFT

§ 08 MITGLIEDSBEITRÄGE UND FINANZEN

§ 09 DER VORSTAND

§ 10 DIE MITGLIEDERVERSAMMLUNG

(HAUPTVERSAMMLUNG)

§ 11 EINBERUFUNG VON MITGLIEDERVERSAMMLUNGEN

(HAUPTVERSAMMLUNG)

§ 12 ABLAUF VON MITGLIEDERVERSAMMLUNGEN (HAUPTVERSAMMLUNG)

§ 13 PROTOKOLLIERUNG VON BESCHLÜSSEN

§ 14 AUFLÖSUNG DES VEREINS

§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
1) Der Name des Vereins lautet:” Islamische Hochschulgemeinde e.V. (IHg e.V.).

2) Der Verein hat seinen Sitz in Hamburg.

3) Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Sodann soll dem Namen des Verein der Zusatz e.V. beigefügt werden.

4) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck und Aufgaben
1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.

2) Zweck des Vereins ist die Förderung der islamischen Religion und Kultur sowie der Völkerverständigung. Dieser Zweck wird verwirklicht durch:

(a) Förderung sozialer Gemeinschaft zwischen den internationalen Studenten, Schülern und Auszubildenden in Hamburg und Umgebung.

(b) Förderung des interreligiösen und interkulturellen Dialogs, sowie der Abbau von Spannungen, Vorurteilen und Mißverständnissen zwischen den Religionsgemeinschaften und Kulturen.

(c) Vermittlung von Kenntnissen über die verschiedenen Religionen.

(d) Förderung der sozialen Integration der internationalen islamischen Bevölkerung in die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland.

(e) Förderung der Wissenschaft.

(f) Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung der Studenten, Schüler und Auszubildenden. Die Zweckverwirklichung soll erreicht werden durch:

1) Die Durchführung von fachbezogenen Referaten, und durch die Übermittlung von aktuellem und allgemeinem Wissen an die Mitglieder und Schaffung einer gemeinsamen Begegnungsstätte(n).

2) Angebote in den Bereichen soziale Dienste, Öffentlichkeitsarbeit, Bildung, Kultur, Freizeit, Sport, und Reisen.

3) Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen.

4) Interreligiöse und interkulturelle Dialogveranstaltungen.

5) Veranstaltungen von Sprachkursen.

6) Nachhilfeunterricht für Schüler, Auszubildende und Studenten.

7) Studenten- ,Auszubildenden – und Schülerbetreuung- und beratung.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit
1) Der Verein verfolgt im Rahmen seiner Tätigkeit gem. § 2 der Satzung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes “steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung (§§ 51 ff. AO). Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2) Die Mittel des Vereins sind ausschließlich zu satzungsgemäßen Zwecken zu verwenden. Eine Gewinnausschüttung an Vereinsmitglieder oder Dritte erfolgt nicht.

3) Niemand darf durch Vereinsausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

4) Bei Ausscheiden eines Mitgliedes aus dem Verein oder bei Vereinsauflösung erfolgt keine Rückerstattung etwa eingebrachter Vermögenswerte.

 

§ 4 Organe
Organe der Vereinigung sind:

1) der Hauptvorstand

2) die Mitgliederversammlung (Hauptversammlung)

3) Vorstände der Zweigstellen

4) Ausschüsse (die Aufgabe der Ausschüsse bestimmt der Vorstand)

 

§ 5 Zweigstellen
Die IHg kann örtliche Zweigstellen einrichten. Der Vorstand der Zweigstellen ist die Vertretung der Mitglieder der IHG in der jeweiligen Zweigstelle.

Die Aufgaben der Zweigstellen-Vorstände sind die in der jeweiligen Satzung festgelegt. Sie wird von den jeweiligen anwesenden Mitgliedern in der Mitgliederversammlung gewählt.

 

§ 6 Eintritt von Mitgliedern
1) Mitglied des Vereins kann jeder Student, Schüler oder Auszubildende oder Absolvent dieser Ausbildung werden.

2) Ein Aufnahmeantrag muß schriftlich an den Vorstand gerichtet werden. Die Aufnahme eines Mitgliedes erfolgt durch Vorstandsbeschluß.

3) Der Vorstand kann eine Ehrenmitgliedschaft verleihen. Ehrenmitglieder sind nicht stimmberechtigt.

 

§ 7 Verlust der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft kann aus folgenden Gründen erlöschen:

1) Ausschluß durch Mehrheitsbeschluß ( 51% der Mitglieder).

2) Nichterfüllung der aufgetragenen Pflichten.

3) Jegliches Verhalten, welches den Vereinsinteressen schadet, die Arbeit des Vereins behindert, kann zum Ausschluß durch den Vorstand führen.

4) Bei dreimonatiger Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrages kann der Vorstand den Ausschluß des Mitgliedes herbeiführen.

5) Entlassung durch eigenen Wunsch oder Tod.

6) Der Zeitpunkt des Verlustes der Mitgliedschaft wird dem Mitglied 6 Wochen vor Eintritt desselben schriftlich mitgeteilt.

 

§ 8 Mitgliedsbeiträge und Finanzen
1) Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird vom Vorstand festgelegt.

2) Ehrenmitglieder sind von der Verpflichtung der Zahlung des Mitgliedsbeitrags ausgenommen.

3) Der Rechnungsführer darf innerhalb eines Monats 75,- Euro ohne vorherige Konsultierung des Vorstandes für Vereinszwecke verbrauchen.

4) Gelder des Vereins werden im Namen von zwei Vorstandsmitgliedern für das Konto des Vereins eingezahlt. Abhebung des Geldes kann nur durch zwei Vorstandsmitglieder erfolgen.

 

§ 9 Der Vorstand
1) Der Vorstand des Vereins besteht aus 11 Personen, die alle zwei Jahre von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt werden. Bis zur Amtsübernahme des jeweils nachfolgenden Vorstandes bleibt der bisherige Vorstand im Amt. Der Vorstand besteht aus dem 1, 2 und 3. Vorsitzenden, Sekretär, Kassenwart, Öffentlichkeitsreferent, Organisationsreferent, Bildungsreferent, Gymnasiastengruppe, Frauengruppe, Kultur-Freizeit-Sport- Reise-Gruppe.

2) Der Vorstand gem. § 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden und den zwei stellvertretenden Vorsitzenden. Je zwei von ihnen sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

3) Dem Vorstand obliegt der Beschluß und die Kontrolle aller Angelegenheiten, die dem Zweck der Verwirklichung der Satzungsziele dienen. Erforderlich ist eine Mehrheit von mindestens 6 Stimmen. Im Falle der Stimmengleichheit entscheidet die Stimme..des ersten Vorsitzenden. Für den Fall, daß 75% der (anwesenden) Mitglieder sich in einem Beschluß der Mitgliederversammlung gegen einen Beschluß des Vorstandes aussprechen, kann dieser Beschluß nicht durchgeführt werden.

 

§ 10 Die Mitgliederversammlung (hauptversammlung)
1) Die Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt. Jedes Mitglied hat nur eine Stimme. Das Stimmrecht kann nicht übertragen oder abgetreten werden. Eine Entscheidung über die Änderung der Satzung bedarf einer Mehrheit von 75% der Mitglieder.

2) Der Mitgliederversammlung obliegt die Wahl des Vorstandes. Gewählt ist, wer die Mehrheit der Stimmen der beim Wahltermin anwesenden Stimmberechtigten erhält.

3) Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist, oder wenn die Einberufung einer derartigen Versammlung von einem fünftel der Mitglieder schriftlich beim Vorstand verlangt wird; dabei sollen die Gründe angegeben werden.

 

§ 11 Einbdderufung von Mitgliederversammlungen (hauptversammlung)
1) Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von den stellvertretenden Vorsitzenden durch einfachen Brief einberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen.

2) Die Einberufungsfrist beträgt zwei Wochen.

 

§ 12 Ablauf vom Mitgliederversammlungen (Hauptversammlung)
1) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom den stellvertretenden Vorsitzenden geleitet: sind dieser verhindert, wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter.

2) Durch Beschluß der Mitgliederversammlung kann die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung geändert und ergänzt werden. Über die Annahme von Beschlußanträgen entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der angegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.

3) Abstimmungen erfolgen grundsätzlich durch Handaufheben; wenn ein drittel der erschienen Mitglieder dies verlangt, muß schriftlich abgestimmt werden.

 

§ 13 Protokollierung von Beschlüssen
Beschlüsse sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmergebnisses in einer Niederschrift festzuhalten; die Niederschrift ist von dem Schriftführer zu unterschreiben.

 

§ 14 Auflösung des Vereins
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes, fällt das Vermögen des Vereins an “BIG e.V. Bündnis Islamische Gemeinden in Norddeutschland e.V “, bzw. an dessen jeweilige Rechtsnachfolger, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder religiöse Zwecke zu verwenden hat.

Hamburg, 13.11.1999